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Eine Tageausfahrt zum Kap Arkona auf der Insel Rügen

Ist die Sicht klar und weit, lohnt sich unbedingt eine Fahrt zum Kap Arkona.
Sie planen dafür  am besten eine Tagesfahrt ein, denn die Örtlichkeit bietet alle Möglichkeiten für einen aktiven Urlaubstag. Für Feriengäste ohne PKW ist das Kap auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Unser "Ferienabenteuer Arkona" beginnt am Großparkplatz der Gemeinde Putgarten, dem Tor zum Kap. Hier wartet die Kap-Arkona-Bahn auf uns. Die kleine Zugmaschine sieh aus wie eine Dampflok, ist aber keine. Zum Nutzen der wunderschönen Umwelt wird sie von einem Gasgemisch angetrieben. Im gemütlichen Tempo zuckelt die Bahn die Dorfstraße entlang vorbei an Radfahrern und Wanderen hinauf zu den beiden Leuchttürmen. Der kleinere und ältere der beiden Türmen ist ein 19,3 m hoher Backsteinbau nach Plänen des berühmten Baumeisters Karl Friedrich Schinkel. 1828 in Dienst gestellt, dient er nicht mehr als Seezeichen. In seinen Räumen befindet sich heute unter anderem ein beliebtes Standesamt. Von seiner Aussichtsplattform haben wir eine atemberaubende Sicht über das Meer und über weite Teile der Insel Rügen. Und an eben solchen klaren Tagen mit exelenter Fernsicht ist dann auch mit bloßem Auge die weiße Kreideküste der Insel Mon in Dänemark zu sehen.

Seit über 120 Jahren sendet der größere Leuchtturm aus einer Gesamthöhe von 75 m über dem Meeresspiegel alle 17 sec. sein Licht über die Ostsee, zur Orientierung und Warnung aller Schiffe.
Wir verlassen die Leuchttürme und wandern vorbei an den ehemalig militärisch genutzten Bunkern, die heute Austellungen präsentieren. Unser Weg führt uns auf dem Hochuferweg zum Gellort. Dort liegt ca 40m tiefer ein riesiger Findling. Der Söbenschniedersteen (Siebenschneidersrein) wiegt über 160 Tonnen. Der Sage nach haben auf ihn sieben Schneider Platz und Rettunggefunden.
Wieder zurück, wenden wir uns dem dritten Turm auf den Areal zu, dem Peilturm.
Er diente einst dem Seefunkverkehr, was besonders die Navigation auf der Fährlinie Sassnitz Trelleborg verbesserte. Nach dem Krieg war der Turm dem Verfall preisgegeben. Er wurde nach der Wende rekonstruiert und bekam seine imposante Kuppel. Heute beherbergt der Peilturm ein Kunstmuseum und ein Künstleratelier, dessen Besuch sich in jedem Fall lohnt.
Ebenso einmalig wie die Türme ist das Flächendenkmal der Jaromarsburg. Erbaut von Rügens "Ureinwohnern" den Ranen. Eine Huldigungsstätte für ihre vierköpfige Gottheit Svantevit.

Der größte Teil der Burganlage ist durch Küstenabbrüche schon lange im Meer vesunken. Jahr um Jahr graben Archeologen nach Zeitzeugnissen und dokumentieren, was sich noch dokumentieren lässt, bevor der nächste Abbruch erfolgt. Wir besteigen wieder die Kap-Arkona-Bahn , oder nehmen eine Pferdekutsche und fahren durch einen Sanddornwald, angelegt als Küstenschutz und zur professionellen Nutzung der "Zitrone des Nordens". Plötzlich liegt unter uns in einer Liete (Küsteneinschnitt mit steilabfallenden Hängen) der urige kleine Ort Vitt. Etwa 30 Einwohner leben hier in schönen reetgedeckteen Häusern. Der Ort steht unter Denkmalschutz. Vom kleinen Fischereihafen könnten wir mit einem Fischerboot das Kap Arkona von See aus betrachten, doch dazu nutzen wir einen anderen Tag.
Wir gehen den Berg hiauf zu der kleinen weißen achteckigen Kapelle. Dieser Schinkelbau wurde vorwiegend aus Spenden finanziert, dauerte 10 Jahre und wurde 1816 fertiggestellt.
Nach einer stillen Einkehr steigen wir wieder in die Kap-Arkona-Bahn.
Auf dem Großparkplatz verabschieden wir uns nach einem erlebnisreichen Fereintag. Sie fahren zurück in ihre Ferienwohnung.

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